Fremdwährungskredite

Fremdwährungskredite. So wehren Sie sich gegen die Zwangskonvertierung

Neulich in einer Großbank. Der Finanzierungsberater warnt zuerst vor dem stark gestiegenen Franken und setzt dann dem Kreditkunden die Pistole auf die Brust: Entweder das Schweizer-Franken-Darlehen würde sofort in Euro konvertiert, oder der Kunde müsse ab sofort zwei Prozentpunkte mehr Zinsspanne zahlen.

Kredite für Eigentumswohnungen - es geht wieder was!

Am Ende des letzten Jahres war es wirklich hart. Da haben die Banken praktisch überhaupt keinen Kredit hergegeben. Die frohe Nachricht - seit Jänner geht wieder etwas bei den Banken und oft reicht ein vernünftiges Eigenkapital von 20 Prozent für eine Zusage aus. Allerdings sind die Kosten nun einmal höher geworden.

Wie funktioniert ein Fremdwährungskredit

Fremdwährungskredite sind beliebt - doch der Ablauf ist nicht jedem geläufig. Bei einem Fremdwährungskredit wird die gesamte Kreditsumme in eine ausländische Währung, meist Schweizer Franken oder japanischer Yen, konvertiert. Sie schulden der Bank also nicht einen Euro, sondern einen fixen Betrag in ausländischer Währung. Technisch gesehen handelt es sich um einen Leerverkauf: Sie verkaufen eine gewisse Summe der ausländischen Währung, erhalten dafür Euro und verpflichten sich, die Summe zur Tilgung der Schuld in ausländischer Währung nachzukaufen.

Neue Steuerkeule für Fremdwährungskredite und Tilgungsträger

Mehr als jeder vierte private Kreditnehmer ist in Fremdwährung verschuldet. Die privaten Kredite in Yen und Schweizer Franken machen umgerechnet knapp 33 Milliarden Euro aus. Schon jetzt fallen Kursgewinne (nicht Zinsenersparnisse!) aus Fremdwährungskrediten unter die Spekulationssteuer: „Wer binnen einem Jahr aus dem Euro in eine Fremdwährung konvertiert und wieder zurück in den Euro, muss den Kursgewinn versteuern", erläutert BMF-Sprecher Waiglein, „interessanterweise nicht, wenn er in Fremdwährungen bleibt, also vom Yen in den Franken geht.“

Fremdwährungskredite für Wohnraumfinanzierung

Wohl kaum ein anderes Finanzierungsinstrument ist so beliebt wie die Finanzierung mit fremden Währungen. Mehr als 700.000 Verträge sind aktuell aktiv und die Mehrheit aller Immobilientransaktionen wird mit Fremdwährungskrediten finanziert.

Kredite werden zu kostbarem Gut

Wegen der Kreditkrise und Basel II verleihen Banken ihr Geld nicht mehr leichtfertig an Privatkunden. Bei den Zinsen kann es sogar einen Unterschied machen, ob man sich Geld in der Stadt oder auf dem Land ausborgt.

Fremdwährungskredite und -anleihen bei Risikoappetit: Yen für Kredite, Island-Krone zum Anlegen

Der Euro zeigt sich nach wie vor sehr stark zum US-Dollar und vielen anderen Währungen - doch wie lange noch? Wir haben für Sie recherchiert, wie Sie beim Fremdwährungskredit und entsprechenden Anleihen verdienen können.

Rekordhoch: Um einen Euro erhielt man im September erstmals bereits 1,40 US-Dollar!

Die jüngste Zinssenkung durch die FED war nicht nur Zunder für die weltweiten Aktienmärkte - es katapultierte auch den Euro zum ersten Mal in seiner Geschichte über die 1,40er-Marke zum US-Dollar. Nur der gute alte Schilling war schon einmal stärker, nämlich mit neun Schilling für einen Dollar (aktuell läge der fiktive Wechselkurs bei umgerechnet 9,81 Schilling für einen Dollar). Damit fand der „Bullen-Ritt" des US-Dollar nach unten seine Fortsetzung.

Als auf dem Finanzmarkt endlich einmal alle verdienten

Die Fremdwährungskredite haben nicht nur hunderttausenden Österreichern viel Geld erspart, sondern auch das System der Kreditvergabe dramatisch verändert. Die Geschichte der Fremdwährungskredite beginnt im Jahr 1991 - einfach aufgrund der Tatsache, dass sie bis dahin verboten waren. Denn erst in diesem Jahr gibt die Oesterreichische Nationalbank den Österreichern die letzten Freiheiten, die sich ein Staatsbürger von seinen Währungshütern maximal erwarten darf.

Schweizer Franken: rein oder raus?

Sie stellen sich die Frage, ob man den aktuellen Kursrückgang nicht zum Mitnehmen der schönen Kursgewinne und den Rückwechsel in den Euro nützen sollte. Was sagen dazu die Währungsprognostiker?

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