Kredite jetzt abschließen!

Man kann alles auch positiv sehen: Die Euro-Krise und das prolongierte niedrige Zinsniveau helfen zumindest allen Häuselbauern und solchen, die es werden wollen. Schnell einsteigen kann man da nur raten!

Einstiegszeitpunkt ist bei Franken-Kredit entscheidend

Wer 2003 einen Franken-Kredit abschloss, hat heute mit deutlich geringeren Verlusten zu kämpfen, als jemand, der erst 2005 über die Schweizer Währung finanzierte. Zwar brachte das Modell immer die versprochenen Zinsgewinne, die starke Aufwertung des Franken in den letzten Jahren machte diese aber wieder zunichte.

Werden Kredite teurer?

Unternehmer rechnen in den nächsten Jahren mit spürbar höheren Kosten für Kredite. Das zeigt eine Umfrage des Kreditschutzunternehmens KSV1870. 70% von ihnen erwarten Zinserhöhungen, 65% Aufschläge bei schlechter Bonität und 54% höhere Kosten durch die strengeren Kapitalhinterlegungsvorschriften (Basel II bzw. Basel III) der Banken. Mehr als die Hälfte (54%) der befragten Firmenchefs meinen, dass man schon jetzt schwerer einen Kredit bekommt als noch vor einem Jahr. Trotzdem geben sich die Unternehmer kämpferisch: 55% wollen mit dem Bankberater kräftig "feilschen".

Basel III gefährden Kreditgeschäft

Eine Handvoll Buchstaben lehren die mächtigen Banken derzeit das Fürchten. Der Risikopuffer von Banken soll nun größer werden. Neue Eigenkapitalvorschriften von Basel III gefährden Kreditgeschäft.

Was tun mit einem Franken-Kredit?

Binnen drei Jahren ist der Schweizer Franken um 40% gestiegen, für Zehntausende Häuselbauer ist damit ihr Fremdwährungskredit viel teurer geworden. Was sollen sie tun?

EZB-Leitzins steigt nun auf 1,5 Prozent, Kredite werden teurer

Der Leitzins - zu dem sich die Banken Geld von der EZB (Europäische Zentralbank) - ausborgen, steigt wie erwartet um 0,25 auf 1,5%. Damit will man ein Signal gegen die steigende Inflation setzen. Experten erwarten, dass der Leitzins bis Jahresende sogar auf 2% erhöht werden könnte. Da dadurch Kredite teurer werden, kritisieren manche den Zinsschritt als „Bremse" für das Wachstum. Die meisten Banken werden auch die Sparzinsen leicht nach oben anpassen.

Schweizer Franken in Rekordlaune

Wer einen Fremdwährungskredit hat, dem gefällt die Entwicklung nicht: Am Pfingstmontag kletterte der Franken auf einen neuen Höchststand gegenüber Euro und Dollar. Derzeit spricht wenig dafür, dass der Franken bald wieder schwächein könnte. Dafür bleiben die Zinsen in der Schweiz extrem niedrig.

Zentralbank erhöht Zinsen

Was gut für Sparer ist, ist schlecht für Kreditnehmer. Erstmals seit 2 Jahren hat Europas Zentralbank den Leitzins um 0,25 auf 1,25 % erhöht. Hintergrund ist die hohe Inflation, die damit gedämpft werden soll. Werden nämlich Kredite teurer, und das ist die Folge dieses Schrittes, die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen wird senken. Anbieter können damit, so die Theorie, Preiserhöhungen schwerer durchsetzen.

Günstige Kredite, so günstig wie schon lange nicht

Die Durchschnittszinssätze aller Banken zeigen: Konsumkredite liegen derzeit schon unter fünf Prozent nominell, auch Hypothekar- und Unternehmenskredite waren seit Beginn der Aufzeichnungen nie günstiger. Wie rasch die Zinssätze wieder steigen werden, darüber sind sich die Experten derzeit noch uneinig. Sicher ist nur, so günstig wie derzeit sind Kredite noch selten zu haben gewesen.

Absicherung von Kreditzinsen: Zins-Cap versus Fixzinssatz

„Des einen Freud ist des anderen Leid!", dieses Sprichwort passt treffend auf die derzeitige Zinssituation. Fiebern Sparbuch-Besitzer endlich steigenden Zinsen entgegen, hat sich der Kreditnehmer an seine niedrige monatliche Belastung durch die niedrigen Kreditzinsen gewöhnt. Experten deuten jedoch bereits auf eine Änderung in der Zinslandschaft hin. Umso wichtiger ist jetzt daher die Absicherung der Kreditzinsen und damit der zukünftigen monatlichen Kreditbelastung.

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